
Long COVID-News
Wir recherchieren und veröffentlichen aktuelle, qualitätsgesicherte Informationen zum Stand der Forschung und zu Therapie- und Rehabilitationsmöglichkeiten beim Long COVID-Syndrom.
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Interviewpartner für www.krankheitserfahrungen.de gesucht
Für die Internetseite werden Menschen gesucht, die sich seit 2022 mit SARS-CoV-2 infiziert haben und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen teilen möchten. Auch Post COVID-Patient*innen sollen sich angesprochen führen. In Interviews berichten Menschen von ihren persönlichen Krankheitserfahrungen und dem Lebens mit ihrer Erkrankung. www.krankheitserfahrungen.de ist die lizensierte Webseite des „Datenbankprojekts für Individuelle Patient*innen-Erfahrungen Deutschland“, das am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane angesiedelt ist. Interessierte melden sich bei Anne Thier unter 03381 41–1285 oder per E-Mail: Anne.Thier@mhb-fontane.de.
Zwei Forschungsteams aus den USA und aus Hongkong berichten jeweils von Behandlungserfolgen nach der Gabe spezieller Medikamente. In den USA hatten sich nach der Verabreichung des Präparats Ronapreve drei Betroffene vollständig von Long COVID erholt. In Hongkong sorgte ein Präparat zur Verbesserung der Darmmikrobiota (Darmflora) für eine Linderung der Long COVID-Symptome und Verbesserung der Alltagsaktivitäten.
weiterlesenIn einem neuen Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) konnten Veränderungen an der Mikrostruktur des Gehirns beobachtet werden. Das Ausmaß der Veränderung hing mit dem Schweregrad der ursächlichen COVID-19-Erkankung zusammen. Entdeckt wurden dabei symptomspezifische Netzwerke im Gehirn, die mit Einschränkungen wie etwa Konzentrations- und Riechstörungen oder Fatigue im Zusammenhang stehen.
weiterlesenPatient*innen mit Ein- oder Durchschlafstörungen, Tagesschläfrigkeit oder auch schlafbezogenen Atemstörungen stehen inzwischen wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung. Zukünftig sollen mittels Biomarker-Untersuchungen mögliche Ursachen und Einflussfaktoren der Schlafveränderung herausgefunden werden.
weiterlesenEin internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich fand Veränderungen in Blutserumproteinen von Long COVID-Betroffenen, die die Aktivität des sogenannten Komplementsystems betreffen. Dieses ist Teil der körpereigenen Immunabwehr. Weiterhin identifizierten sie Marker für Entzündungen und Gefäßschäden. Eine Reihe von Expert*innen halten die Studienergebnisse bezüglich einer möglichen Diagnostik für sehr relevant. Aktuell ist es jedoch noch zu früh zu beurteilen, ob sich hieraus auch neue therapeutische Konzepte ergeben.
weiterlesenEin Eckpunktepapier für die medizinische Rehabilitation beim Post COVID-Syndrom soll Rehabilitationseinrichtungen dabei unterstützen, passende Angebote für ihre Versicherten zu gestalten. In der Richtlinie beschreiben die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine Vielzahl an Anforderungen, die Reha-Einrichtungen von der Anamnese bis hin zur Therapie erfüllen müssen.
weiterlesenEine internationale Studie unter Leitung der Universität Göteborg liefert neue Erkenntnisse in Bezug auf neurologische Long COVID-Symptome. Im untersuchten Blutplasma sowie der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) von 25 Betroffenen fanden die Forschenden keine Biomarker für eine Immunaktivierung oder Schädigungen des Zentralnervensystems. Sie verglichen dazu die Proben von Patient*innen mit neurokognitivem Long COVID mit denen gesunder Teilnehmenden. Die Autor*innen der Studie schlussfolgern, dass neurokognitives Long COVID nicht auf eine anhaltende Virusvervielfältigung oder eine Restentzündung des Zentralnervensystems zurückzuführen ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Symptome eine Folge von Ereignissen während der akuten COVID-19-Infektion sind.
zum ArtikelPatient*innen, die nach einer COVID-19-Infektion von anhaltenden Riechstörungen betroffen sind, wird ein mehrmonatiges Riechtraining empfohlen. Von einer Therapie mit kortisonhaltigen Nasensprays hingegen raten Experten der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC), aufgrund mangelnder Wirksamkeit ab. Auch sei die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln wie Omega-3-Fettsäuren oder einer Kombination aus Palmitoylethanolamid und Luteolin bei Riechstörungen nach SARS-CoV-2-Infektionen fraglich.
zum ArtikelDas Angebot für AOK-Versicherte in Niedersachsen zu einem beschleunigten Reha-Antragsverfahren wird gut angenommen. Für Long COVID-Betroffene, die seit mindestens zehn Wochen arbeitsunfähig sind, sollen die Reha-Maßnahmen spätestens drei Wochen nach einer Zusage starten. Die Deutsche Rentenversicherung vermittelt dann in eine geeignete Reha-Klinik mit einem Angebot, das auf die persönliche Erkrankung ausgerichtet ist.
zum ArtikelAn der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen wird die Wirksamkeit von BC 007 erforscht. Die Mediziner untersuchen, ob der Arzneistoff die Fähigkeit zur Neutralisierung von Autoantikörpern bei Long COVID und anderen Autoimmunkrankheiten hat. Dazu werden in Erlangen in der Phase-II-Studie aktuell 30 Post COVID-Patient*innen mit dem Medikament behandelt. Bereits 2021 hatten Laborexperimente und vier Heilversuche der Erlanger Augenklinik erste Hinweise darauf gegeben, dass BC 007 zu einer Symptomverbesserung beitragen könnte.
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